Romy Kasper startet bei Straßen-EM

Radsport

Hat gute Erinnerungen an die letzten Auftritte im Nationaltrikot: SC DHfK-Radsportlerin Romy Kasper. Foto: privat

Leipzig/Plouay. Vor wenigen Wochen klingelte das Telefon von SC DHfK-Radsportlerin Romy Kasper. Am anderen Ende der Leitung: ihr Bundestrainer vom Bund Deutscher Radfahrer. Die freudige Nachricht, die er der 32-Jährigen überbrachte: die Nominierung für die Straßen-Europameisterschaft im französischen Plouay (Bretagne) am 27. August.

Auf eine 109-Kilometer lange Strecke geht es es für Romy Kasper und ihr Nationalteam, bestehend aus sieben weiteren Fahrerinnen, am heutigen Donnerstagnachmittag. Die Leipzigerin zeigt sich voller Vorfreude, nach einem Jahr wieder das deutsche Nationaltrikot überzustreifen zu können. Für das Rennen hat sie vor allem ein Ziel: „Ich möchte für mich und meinen Kopf ein gutes Rennen fahren und mir im Nachhinein sagen können, mein Bestes gegeben zu haben.“

Nachdem Kasper im Mai noch souverän die virtuelle Rad-Bundesliga gewonnen hatte, lief es in den letzten Rennen nach Ansicht der Radsportlerin weniger optimal. „Sowohl beim Strade Bianche-Rennen Anfang August als auch bei den Deutschen Straßenmeisterschaften wäre mehr drin gewesen“, gibt sich die SC DHfK-Sportlerin, die für das niederländische Team Parkhotel Valkenburg startet, selbstkritisch: „Von den Trainingsleistungen und meinem Gefühl her, habe ich mehr drauf.“

An die letzten zwei Auftritte im Nationaldress hat Kasper gute Erinnerungen. Bei der Straßen-EM 2019 brachte das deutsche Team mit Lisa Klein eine Athletin aufs Podium, bei der erstmals für Frauen ausgetragenen Derny-EM 2019 gewann Romy Kasper mit Bronze ihre erste internationale Medaille.